Willkommen in meiner Welt

Ich begreife immer mehr, das die Herausforderung für mich als Künstler, der echt sein will, die ist: Meine beiden Seelen im Gleichgewicht zu halten. Die eine Seele will eintauchen, mit schwimmen untergehen in einem Gefühl von Zugehörigkeit zu einem großen Ganzen. Zum Frieden, zur Liebe, zur Schönheit, zur Geborgenheit, zur Fantasie, zur Verrücktheit, zur Freiheit, zur Hoffnung, zur Gnade und zur Freude. Die andere Seite will die Schrecken der Realität zeigen bzw. sie muss es! Das Licht wird nicht geschätzt wenn man nicht auch die Dunkelheit kennt. Der Friede wird nicht geschätzt ohne die Verzweiflung, ohne den Abgrund, ohne die Hoffnungslosigkeit. Aus diesem Grund muss ich beides malen. Den Krieg und die Verzweiflung in mir, aber auch die Hoffnung auf die Erlösung. Oft mit meinem hilfreichen Anker der Fantasie.

 Wenn ich male, relativiert sich mein Verständnis von Zeit. Ich gestalte jedes Detail und jedes Detail hat eine Geschichte zu erzählen. Hierbei tauche ich ab in eine fremde Welt. Eine Welt, die ich mir selbst erschaffe, in der Zeit keine Bedeutung hat. Oft fällt es mir schwer mich nach getaner Arbeit wieder von meiner Welt zu lösen. Kaum blickt man auf, findet man sich in einer Welt getrieben von Gier, Geschwindigkeit und Effizienz. Dieser Realität, die zu unserer einzigen Wahrheit geworden ist, kann man durch Kunst entfliehen. Das langsame Entstehen eines Bildes ist ein Schaffensprozess, in welchem ständig neue Ereignisse auftreten und unerwartete Situationen mich dazu zwingen, meinen Blick auf eine noch tiefere Welt zu richten. Umso länger ich male, umso tiefer tauche ich ein in meine Seelenruhe, in meinen inneren Frieden. Ist der Schaffensprozess abgeschlossen, verschwindet nicht alles von dieser Welt. Einen Teil davon habe ich im Bild festgehalten, einen Teil davon trage ich in mir und durch mich hinaus in die reale Welt.


Was ist Kunst für mich?

 

Der Anker, der mich von der Gleichgültigkeit fernhält, von der Blindheit beschützt. Ein Netz, in dem ich mich getragen und aufgefangen fühle. Sie gibt mir einen Platz in dieser Welt.




Einige meiner Bilder sind noch als Original erhältlich. Viele können als Poster, Forexplatte, Postkarte usw. bei mir bestellt werden. Bitte gehen sie dafür ins Menü und suchen sie sich unter "Bilder" ihr Lieblingsbild aus.


Inspiration finde ich an jeder Ecke der Wirklichkeit. Da diese Wirklichkeit jedoch meistens langweilig, eintönig und stupide ist (es geht nur um Macht und die Illusion sicher zu sein) führen mich meine eigenen Gedanken zu der schlussendlichen Inspiration. Ich finde Inspiration in der Vielfalt meiner Gedankenwelt. Ich habe diese Kunstrichtung gewählt, weil sie mir die Möglichkeit bietet, fernab dieser erschreckenden Realität, meine eigene fantasievolle Realität zu beschreiben.



Früher richtete sich mein Hauptaugenmerk nur auf fantastische Inhalte. Aber mittlerweile bemerke ich, dass ich mich verändert habe und ich mit meinen Bildern auch Kritik an der Gesellschaft üben möchte.  Die Realität in der Welt, verlangt von mir, mit den mir gegebenen Mitteln, Kritik an ihr zu üben. Die Fantasie ist eine Erweiterung der Realität. Als würde man jede Art von Scheuklappen ablegen und über gelerntes und antrainiertes Verhalten hinaus denken. Anstatt Alles so hinzunehmen wie es ist, sollten wir unsere Gedanken in alle Winde wehen lassen.